CLEAN POWER SOLUTIONS FAQ'S

Clean power community energiegenossenschaften

Die Dachgenossenschaft Clean Power Ökö Energie Genossenschaft (eGen) hat Ihren Sitz in 3400 Klosterneuburg, am Renninger 10 und wird vom Raiffeisen Revisionsverband Wien-Niederösterreich geprüft.

sag hallo zu unseren community preisen

Einspeisen

15 cent/kWh*

Verbrauchen

19 cent/kWh*

E- Tanken 

26 cent/kWh*

Wärme

23 cent/kWh*



 

LERNEN SIE UNS KENNEN

 

die Kosten der  Clean Power Community sind übersichtlich; einmaliger Erwerb des Genossenschaftsanteils € 50,- (wird bei Ausstieg rückbezahlt) und € 17,- jährliche Administrationsgebühr. 

 

* PREISE 

 

* Preis für Einspeisen innerhalb der regionalen Community 15 Cent (Servicegebühr 2 Cent/KWh)

* Preis für Verbrauch in der EEG 19 Cent, in der BEG zuzüglich reduzierter Netzgebühr und Servicegebühr 2 Cent/KWh

* Preis für E-Tanken bei allen Lademöglichkeiten, privat in der EEG oder in der Community 26,00 Cent/KWh. Bei den restlichen 2000 Ladestationen 46,00 Cent pro KWh.

* Preis für Nahwärmelieferung beträgt 19,1666 Cent zuzügl. Ust. 23,00 Cent

 

 

Was ist sonnenenergie?

Bei der Sonnenenergie – oder auch Solarenergie genannt – wird sich die Strahlung der Sonne zunutze gemacht, um Energie oder Wärme zu erzeugen. Dies ist aufgrund der Kernfusion in der Sonne möglich. Hier wird Wasserstoff verbrannt und es entsteht das Gas Helium. Bei der Reaktion wird Energie freigesetzt, von der ein kleiner Teil auf der Erde als Wärme und Licht ankommt. Verschiedene Anlagen nutzen die Wärme und das Licht der Sonnenstrahlen, um Strom und Wärme zu gewinnen oder zu speichern.

Wie wird Sonnenenergie genutzt?

Sonnenenergie kann direkt oder indirekt genutzt werden. Windkraftanalagen zum Beispiel nutzen Sonnenenergie indirekt, um Energie zu gewinnen. Denn weil die Sonne die Luft unterschiedlich erhitzt, entstehen Druckunterschiede, die mithilfe von Luftströmen wieder ausgeglichen werden. Diese Luftströme werden von Windkraftanlagen in elektrische Energie umgewandelt. Auch Wasserkraftanlagen nutzen die Sonnenenergie indirekt: Wasser verdampft durch die Sonne und gelangt als Regen oder Schnee wieder in Flüsse und Seen. 

Sonnenenergie kann aber auch direkt genutzt werden zur Erzeugung von Wärme oder Strom. Folgende Techniken werden dafür verwendet: Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen

Was sind Photovoltaikanlagen? 

Photovoltaikanlagen können sich die Sonnenstrahlen, die in Form von elektromagnetischen Wellen auf die Erde treffen, zunutze machen und daraus Energie gewinnen und speichern. In den Solarzellen wird die Energie gespeichert. So kann sie zu einem späteren Zeitpunkt oder direkt genutzt werden.

Wie viel Energie Photovoltaik produziert, kommt auf mehrere Faktoren an: die Größe, der Standort und die Technik der Anlage selbst sowie der Standort der Solarzellen und die Neigung des Dachs. All dies bestimmt, wie viel Sonnenstrahlen auf die Solarzellen treffen und zur Energiegewinnung genutzt werden.

Was sind Solarthermieanlagen?

Im Gegensatz zur Photovoltaikanlage werden Solarthermieanlagen zur Gewinnung von Wärme beziehungsweise Warmwasser eingesetzt. In den Rohren der Anlage befindet sich eine Flüssigkeit, die durch eine Pumpe in Bewegung ist. Trifft die Sonne auf die Rohre, erwärmt sich die Flüssigkeit. Mithilfe eines Wärmetauschers wird die Wärmeenergie in einen Wasserspeicher gegeben. Von dort aus kann das warme Wasser im Haus genutzt werden.

Vorteile der Sonnenenergie

UNERSCHÖPFLICHE ENERGIEQUELLE

KOSTENLOS UND ÜBERALL VORHANDEN

SAUBER UND EMISSIONSFREI

 

Sonnenenergie gehört mit Windkraft, Geothermie, Wasserkraft und Biomasse zu den erneuerbaren Energien. Sie zeichnen sich besonders durch ihre Nachhaltigkeit aus. Konkret bringt Sonnenenergie viele Vorteile mit sich.

Obwohl Solarthermie- und Photovoltaikanlagen sehr nachhaltig sind, können diese Techniken nicht das ganze Jahr über genutzt werden. Im Winter brauchen wir tendenziell mehr Strom, da es früher dunkel und kalt wird. Sonnenenergie jedoch kann nur produziert werden, wenn die Sonne scheint. Aus diesem Grund ist vor allem in der kalten Jahreszeit eine zusätzliche Energiequelle nötig. Da sich die Anzahl der Sonnenstunden in den Bundesländern unterscheidet, sind Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in einigen Regionen effizienter als in anderen.

Was bedeutet Autarkie bei Sonnenenergie?

Energieautarkie kann in zwei Arten unterschieden werden: bilanziell und tatsächlich

Im Zusammenhang mit der Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie wird häufig von Energieautarkie gesprochen. Sie bezeichnet die Energieversorgung unabhängig von externen Quellen. Ein zu 100 % energieautarker Haushalt deckt seinen Energiebedarf für Strom, Heizung und Warmwasser vollständig selbst.

Solarenergie eignet sich für Privatpersonen auf dem Weg zur Energieautarkie sehr gut, da die Solarelemente unkompliziert auf fast jedem Dach installiert werden können. Nutzt ein privater Verbraucher also eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung oder eine Solarthermieanlage zum Heizen, kann er einen Teil seines Energiebedarfs selbstständig decken. Er ist somit zu einem gewissen Grad energieautark und im Eigenverbrauch unabhängiger von steigenden Strom- oder Gaspreisen sowie fossilen Brennstoffen.

Wie groß der Autarkiegrad eines Haushalts durch Sonnenenergie werden kann, hängt zum einen von der Sonneneinstrahlung ab. In südlichen Ländern und im Sommer ist es somit sehr viel einfacher, Autarkie zu erreichen als in nördlichen Regionen und im Winter. Zum anderen spielen selbstverständlich auch die Zahl und der Wirkungsgrad der installierten Module oder Kollektoren eine große Rolle.

Tatsächliche Energieautarkie

Kann ein Haushalt seinen Eigenverbrauch an Energie zu 100 % eigenständig decken, beispielsweise mithilfe von Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpe, liegt tatsächliche Energieautarkie vor. Das Haus müsste somit nicht einmal an das öffentliche Strom- oder Heizungsnetz angeschlossen werden. Aufgrund von witterungsbedingten Schwankungen ist es jedoch kaum einem Haushalt möglich, auf diese Weise energieautark zu werden.

Bilanzielle Autarkie

Bei bilanzieller Energieautarkie werden nach Ablauf eines Jahres die Energiegewinne, zum Beispiel aus Solarenergie, dem Energieverbrauch eines Haushalts gegenübergestellt. So kann es im Winter oder an bewölkten Tagen vorkommen, dass Energie extern hinzugekauft werden muss, um den Eigenverbrauch zu decken. Produzieren die Anlagen jedoch im Sommer bei intensiver Sonnenstrahlung einen Überschuss, kann dieser ins öffentliche Netz eingespeist werden und gleicht den Zukauf von Energie in der Bilanz wieder aus.

 

  Die wichtigsten Begriffe für Energiegemeinschaften.

 

   Autarkiegrad: Maß für die Unabhängigkeit eines Systems von externen Energiequellen.

   Zählpunkte: Stellen, an denen der Energieverbrauch gemessen wird, z. B. in einem Gebäude oder Haushalt.
   Prosumer: Verbraucher, der gleichzeitig auch selbst Energie produziert, z. B. durch Solaranlagen.
   Consumer: Verbraucher, der Energie nutzt, aber nicht selbst produziert.
   kWp: Kilowatt Peak, maximale Leistung einer Photovoltaikanlage unter Standardtestbedingungen.
   kWh: Kilowattstunde, Maßeinheit für die Energiemenge, die in einer Stunde verbraucht wird.
  Netzkosten: Kosten für die Nutzung und Instandhaltung des Stromnetzes.
  Trafostation: Ein Punkt im Stromnetz, der die Spannung für den lokalen Gebrauch transformiert.
  Umspannwerk: Ein Standort, der die Spannung für den Ferntransport von Strom transformiert.

 

Kann ich ohne eigene erneuerbare Erzeugungsanlage teilnehmen?

Ja, Sie können als Mitglied in der Energiegemeinschaft Strom beziehen. Bei Bedarf können wir auch die Finanzierung und Errichtung einer PV-Anlage für Sie übernehmen.

Wie kann eine erneuerbare Energiegemeinschaft organisiert sein?

Eine EEG kann als Verein, Genossenschaft, Personen- oder Kapitalgesellschaft organisiert sein. Die Wahl der Rechtsform ist frei, und es gibt Unterschiede in Haftung, Steuerrecht

u.v.m. Eine bestehende Organisation kann auch für die Gründung einer EEG genutzt werden.

Wie berechnet sich das Netzentgelt?

Als Mitglied einer EEG verringert sich ein Teil des Netzentgelts je nach Energiegemeinschafts-Typ und angeschlossener Netzebene mit Förderungen um 28% bis 57%.

Wem werden die Netzgebühren verrechnet?

Die (reduzierten) Netzgebühren werden über Ihren Reststromtarif vom Netzbetreiber verrechnet.

Darf meine EEG profitorientiert handeln?

Nein, der Zweck einer EEG ist nicht finanzieller Gewinn, sondern die Ökostromerzeugung. Aus Energieverkäufen können jedoch Rücklagen für Investitionen gebildet werden.

Wird weiterhin die Versorgungssicherheit garantiert, wenn EEGen Strom aus erneuerbaren Quellen produziert?

Ja, die Versorgungssicherheit bleibt durch die gemeinschaftliche Energieerzeugung und den Bezug von Reststrom vom eigenen Energieversorger gewährleistet.

Was passiert mit überschüssigem Strom der von der Energiegemeinschaft nicht gebraucht wird?

Prosumer verbrauchen Strom zuerst selbst und speisen danach ihren Strom in die Energiegemeinschaft ein. Ihren überschüssigen Strom müssen Prosumer selbst vermarkten.

Volleinspeiser stellen ihren gesamten Strom der Energiegemeinschaft zur Verfügung. Überschüssiger Strom wird von der Energiegemeinschaft vermarktet.

Muss ich meinen Stromlieferanten wechseln, um an einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft teilnehmen zu können?

Nein, Sie können Ihren bisherigen Stromlieferanten behalten.

Wie bekommt die EEG die Messwerte ihrer Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen zur Verfügung gestellt?

Die Messwerte werden vom Netzbetreiber an EDA geschickt. Bei Energiegemeinschaften Powered by Wien Energie, übernehmen wir die Verrechnung. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern.

Welche Rolle spielt Wien Energie in der EEG?

Wien Energie bietet das Rund-um-Service für Ihre EG, ohne selbst Mitglied oder Gesellschafter zu sein.

Wie funktioniert die Verrechnung innerhalb der EG?

Bei einer Energiegemeinschaft powered by Wien Energie übernehmen wir das komplette Mitglieder- und Vertragsmanagement einschließlich der Verrechnung.

Brauche ich einen Smart Meter für die Gründung und/oder als Mitglied einer EEG?

Ja. Die Voraussetzung für die Teilnahme an einer Energiegemeinschaft ist ein Smart Meter mit Opt-In-Funktion. Dieser misst den Stromverbrauch im 15 Minuten-Takt und ist somit Grundlage für die Stromzuteilung und transparente Abrechnung innerhalb Ihrer Energiegemeinschaft. Der Smart Meter erkennt, wann Strom aus der Erzeugungsanlage zur Verfügung steht und wieviel Strom verbraucht wird. Wenn Sie noch keinen Smart Meter haben, übernehmen wir für Sie die Koordination mit dem Netzbetreiber für die Installation.

Wie erfolgen Messung und Bilanzierung?

Ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) misst Verbrauch oder Einspeisung im 15-Minuten-Takt. Daraus ergibt sich eine Zuteilung je Zählpunkt und ein Saldo.

 

Steuern und Abgaben im Überblick

 

Kleinunternehmerregelung

Unternehmen bis zu 35.000 € Jahresumsatz (Gesamtumsatz, netto) sind von USt. befreit

Einmal in 5 Jahren darf die Grenze um max. 15 % überschritten werden

Kleinunternehmen dürfen die USt. nicht von den Ausgaben als Vorsteuer abziehen

Keine Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) und Jahresumsatzsteuererklärung notwendig

USt.-Optierung durch Beantragung bei Finanzamt – Empfehlung: erst bei Überschreiten der 35.000 € optieren, da höherer Ersparnis in EG

Umsatzsteuer

Auf Lieferungen und Leistungen des Unternehmens fällig – z.B. Dienstleistungskosten

Bei Stromlieferung und Eigenstromverbrauch beträgt die USt. 20 %

Ab 1.1.2024 keine USt. für PV-Anlagen bis 35 kW

Vorsteuer

USt., die bei Unternehmen beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen in Rechnung gestellt wird.

Voraussetzung für Vorsteuerabzug ist USt.-Optierung

Keine USt. bei Kleinunternehmerregelung

Vorsteuerabzug bei: Energiekosten aus EG 20 % USt., PV-Contracting regulär 20 % (Landwirt 13 %)

USt. von EG selbst zu berechnen und an Finanzamt zu führen

Körperschaftssteuer

Fällt auf Gewinn aus der EG an. 2024 beträgt die KÖSt. 23 %

Für Vereine und Genossenschaften keine jährliche Mindest-KÖSt.

Genossenschaften haben einen Jahresabschluss oder sonstigen Rechnungsabschluss zu erstellen

Elektrizitätsabgabe

Regulär 1,5 Cent/kWh, bis Ende 2023 reduziert auf 1 Cent/kWh

Befreit ist Energiebezug aus Gemeinschaftlicher Erzeugungsanlagen und EEGs. Nicht befreit sind BEGs.

 

FRAGEN ZU Wärme, Kälte, Strom

Was ist der Arbeitspreis Fernwärme?

 

Arbeitspreis: Hier rechnen die Versorger die tatsächlich verbrauchte Wärmemenge ab. Der durchschnittliche Preis pro Kilowattstunde Fernwärme liegt bei zirka 11 Cent. In der Praxis können die Kosten pro Kilowattstunde jedoch deutlich abweichen.

Was ist der Leistungspreis bei Fernwärme?

 

Der Leistungspreis wird je nach Anbieter auch als Grundpreis, „installierte Leistung“ oder „Anschlussleistung“ bezeichnet. Er deckt die Fixkosten des Wärmelieferanten ab, zum Beispiel für die Anlagen zur Wärmeerzeugung, das Personal oder für das Leitungsnetz, über das die Wärme zum Kunden transportiert wird.

Zusammensetzung des Strompreises

 

Der gesamte Strompreis, den ein Endverbraucher zu zahlen hat, setzt sich aus Energiepreis, Netzentgelten sowie Steuern und Abgaben zusammen. Die exakte Zusammensetzung des Strompreises ist abhängig vom Jahresverbrauch sowie den Energie- und Netzpreisen und kann somit variieren.

 

Was kostet 1 kWh Fernwärme in Wien?

Für Heizwärme ist der Tarif zweigeteilt. Der Grundpreis (verbrauchsunabhängiger Teil) beträgt derzeit netto 0,3845 €/m2/Monat; der Arbeitspreis (verbrauchsabhängiger Teil) beträgt derzeit 134,1410 €/MWh (Megawattstunde) netto, also ohne Umsatzsteuer (USt). Der Durchschnittspreis beträgt 0,266 €/kWh.

 

FRAGEN ZU E-LADESTATIONEN

E-Auto laden – im Einfamilienhaus & Co

 

Zu Hause das E-Auto zu laden ist oftmals am günstigsten, wobei die Voraussetzungen für eine E-Ladestation daheim nicht immer gegeben sind. Wer jedoch ein Einfamilienhaus, Reihenhaus o.ä. mit eigenem Abstellplatz besitzt, kann in der Regel gut zu Hause das E-Auto laden. 

Übliche Haushaltssteckdosen geben zwar Strom ab, der mit dem richtigen Kabel auch ins Auto fließt, aber sie sind definitiv nicht für diesen Gebrauch ausgelegt und daher ungeeignet. Im besten Fall ist das also eine sehr langsame Variante, das E-Auto zu laden – im schlechtesten Fall verursacht die zu hohe Beanspruchung einen Kabelbrand. Laden über die Steckdose sollte daher nur in Notfällen oder Ausnahmen durchgeführt werden und ist keine Dauerlösung!

Die sichere Variante – und auch weitaus schneller – ist eine sogenannte Wallbox (eine E-Ladestation bzw. Ladebox), die an einem Kraftstromanschluss installiert wird. Die Installation dieser Wallbox sollte jedenfalls von einem Elektrikerfachbetrieb durchgeführt werden. Nach Installation der Wallbox muss diese in der Regel auch beim Netzbetreiber gemeldet werden.

 

E-Auto laden – im Mehrparteienhaus

Wer im Mehrparteienwohnhaus lebt, ist mitunter noch etwas eingeschränkt beim Laden zu Hause. Selbst wenn man einen Parkplatz im Haus hat, so kann man dort nicht immer einfach eine Wallbox installieren lassen – zumindest nicht ohne Zustimmung aller Hauseigentümer:innen.

Es gibt aber bereits Mehrparteienhäuser, in denen die Hausverwaltung oder Eigentümer:innengemeinschaft Wallboxen anschafft und montiert. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren sicherlich fortsetzen, denn das Laden im privaten Bereich ist nicht nur günstiger, sondern natürlich auch komfortabler – und daher sehr gefragt.

Wenn Sie in Ihrem Wohnhaus Wallboxen entdeckt haben, erkundigen Sie sich am besten direkt bei der Hausverwaltung, wie die Benützung und Abrechnung in Ihrem Fall erfolgt.

 

Fördermöglichkeiten für Ihre Wallbox und Installation

 

Wer sich in Österreich eine Wallbox zum Laden des E-Autos anschafft, kann für die Kosten dieser sogenannten Ladeinfrastruktur eine Förderung beantragen. Die maximale Förderung für Ein- oder Zweifamilienhäuser beträgt derzeit € 600. 

Die Förderung umfasst dabei die Wallbox selbst, sowie ggfs. die Installation dieser Wallbox – egal ob Sie ein Installationspaket von CPS wählen oder sich selbst um die Installation kümmern. 

Die Förderung für Ladeinfrastruktur umfasst bis zu 50 % der Anschaffungskosten. Bei Ein- oder Zweifamilienhäusern ist die Förderhöhe mit € 600,- begrenzt, bei Wallboxen als Einzelanlage in Mehrparteienhäusern mit € 900,-.

Voraussetzung für die Förderung ist einerseits, dass die Wallbox kommunikationsfähig ist. Andererseits, dass Fahrzeuge bzw. Ladeinfrastruktur mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden müssen. Beides ist bei Clean Power Solutions-eCharging erfüllt: Sie erhalten eine kommunikationsfähige Wallbox laut Liste der Förderstelle und der im Produkt enthaltene ÖKO-Strom dient als Nachweis für den Bezug von erneuerbarer Energie.

 

Was bedeutet „Vehicle to Load“ (V2L)

 

"Vehicle-to-Load" (V2L) ist ein Begriff, der in der Elektromobilität und Energiemanagement-Technologien verwendet wird. Es bezieht sich auf die Fähigkeit eines Fahrzeugs, Energie an externe Geräte oder das Stromnetz abzugeben. Im Wesentlichen ermöglicht V2L einem Fahrzeug, nicht nur Energie aufzunehmen (wie beim Laden), sondern auch Energie abzugeben oder zu teilen.

 

Die Hauptkomponenten von V2L sind:

Fahrzeug: Ein elektrisches Fahrzeug, normalerweise ein Elektroauto oder ein Plug-in-Hybridfahrzeug, das über eine Batterie verfügt.

 

Laden: Das Fahrzeug kann Energie aus einer externen Energiequelle aufnehmen, wie beispielsweise aus einer Steckdose oder einer Ladestation.

 

Abgeben: Das Fahrzeug kann die gespeicherte Energie an externe Geräte abgeben, wie beispielsweise Haushaltsgeräte, Elektronikgeräte oder sogar wieder ins Stromnetz (Vehicle-to-Grid oder V2G) oder V2X (Vehicle to everyone) einspeisen

 

Die Idee hinter V2L ist vielfältig. Es ermöglicht beispielsweise die Verwendung eines Elektrofahrzeugs als mobile Stromquelle in Notfällen oder in abgelegenen Gebieten. Es kann auch dazu beitragen, die Nachfrage im Stromnetz zu stabilisieren, indem es überschüssige Energie aus den Fahrzeugbatterien in das Netz zurückführt, wenn Bedarf besteht.

 

V2L ist Teil der Bemühungen, Elektrofahrzeuge in ein integriertes Energieökosystem einzubinden, bei dem Fahrzeuge nicht nur Energie verbrauchen, sondern auch aktiv zur Energieversorgung beitragen können.

 

Batterie- und Energiespeichertechnologie: Die Batterie ist das Herzstück eines V2L-Systems. Moderne Lithium-Ionen-Batterien sind weit verbreitet, da sie eine hohe Energiedichte bieten und sich gut für den Energietransfer eignen. Die Entwicklung von fortschrittlichen Batterietechnologien, einschließlich höherer Kapazität und schnellerer Lade-/Entladeraten, ist entscheidend.

 

Energiemanagement: Ein intelligentes Energiemanagementsystem ist entscheidend, um die Energieeffizienz eines V2L-Systems sicherzustellen. Es überwacht den Energiebedarf der angeschlossenen Geräte, die Batteriekapazität des Fahrzeugs und die Verfügbarkeit erneuerbarer Energiequellen, um Energie optimal zuzuweisen.

 

Leistungselektronik: Leistungselektronikkomponenten wie Wechselrichter und Gleichrichter sind notwendig, um den Gleichstrom aus der Fahrzeugbatterie in Wechselstrom umzuwandeln und umgekehrt. Sie ermöglichen die bidirektionale Energieübertragung.

 

Kommunikationssysteme: V2L-Systeme erfordern Kommunikationsschnittstellen, um Informationen zwischen dem Fahrzeug und den angeschlossenen Geräten oder dem Stromnetz auszutauschen. Diese ermöglichen die Steuerung und Überwachung des Energieflusses.

 

Steckdosen und Schnittstellen: Um externe Geräte anzuschließen, sind spezielle Steckdosen und Schnittstellen erforderlich, die sicher und effizient Energie übertragen können. Diese können sich je nach Fahrzeugtyp und -hersteller unterscheiden.

 

FRAGEN ZUR ABRECHNUNG

 

Wie wird die Wallbox bei "All In" Verträgen abgerechnet?

 

Egal ob Sie Ihr Privatfahrzeug oder Firmenfahrzeug versorgen oder ob Sie Ihren Mitarbeitern, Kunden oder Gästen die Lademöglichkeit zur Verfügung stellen, die Abrechnung erfolgt monatlich. 

Bei All In Lösungen entstehen Ihnen außer einer kleinen Servicegebühr keinerlei Kosten, der Verbrauch wird über die RFID Karten oder einfach über die Bankomatkarte direkt abgerechnet.

 

Wie wird Contracting Wärme und Kälte abgerechnet?

 

Für Heizwärme ist der Tarif zweigeteilt. Der Grundpreis (verbrauchsunabhängiger Teil) beträgt derzeit netto 0,3845 €/m2/Monat; der Arbeitspreis (verbrauchsabhängiger Teil) beträgt derzeit 134,1410 €/MWh (Megawattstunde) netto, also ohne Umsatzsteuer (USt

Der Verbrauch der Fernwärme (in kWh) wird über einen geeichten Wärmemengenzähler gemessen. Dieser wird einmal jährlich zur Jahresverbrauchsermittlung abgelesen, kann aber auch jederzeit zur Zwischenkontrolle selbst abgelesen werden.

 

FRAGEN ZU GEOTHERMIE

 

Was heist Geothermie?

 

Geothermie bezeichnet die in der Erdkruste gespeicherte Wärmeenergie und die ingenieurtechnische Nutzung. Geothermie kann zum Heizen, Kühlen und zur Stromerzeugung eingesetzt werden. In Deutschland steigt die Temperatur in der Erdkruste durchschnittlich um 3 Kelvin pro 100 Meter an

Geothermie - auch Erdwärme genannt - ist eine nach menschlichen Maßstäben unerschöpfliche Energiequelle. Wenn man von der Erdoberfläche in die Tiefe vordringt, findet man auf den ersten 100 m Tiefe eine nahezu konstante Temperatur von etwa 10°C vor.

Die hydrothermale Technik nutzt heißes Wasser mit Temperaturen von rund 40 bis über 100 Grad Celsius aus dem Untergrund. Dazu werden zwei Löcher gebohrt: Über das eine wird das heiße Wasser nach oben gefördert, wo die Wärme zum Heizen oder zur Stromerzeugung benutzt wird.

Sie haben Ihre Frage nicht gefunden oder unzureichend beantwortet? Schreiben Sie uns, wir freuen uns die FAQ'S zu erweitern.

 

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